Häufige Fragen.
Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die im Vorgespräch erfahrungsgemäß zuerst kommen: Einführungszeit, Anbindung an Bestandssysteme, Verhalten bei WLAN-Aussetzern, unterstützte Geräte, Datenexport und Vertragsmodalitäten. Wir antworten so, wie wir es auch im persönlichen Gespräch tun würden, ohne Marketing-Floskeln und ohne Sternchentexte.
Ihre Frage steht nicht dabei? Schreiben Sie uns. Wir antworten in der Regel innerhalb eines Arbeitstages, mit einer ehrlichen Machbarkeits-Einschätzung statt einem Sales-Pitch.
Einstieg & Pilot
Wie lange dauert die Einführung wirklich?
Ein erstes lauffähiges Pilotprojekt ist typischerweise innerhalb weniger Tage produktiv. Komplexere Integrationen (z. B. SAP, mehrere Werke) brauchen entsprechend länger, wir schätzen das im Vorgespräch realistisch ein.
Was ist mit Mitarbeiterschulung?
Teil unseres Onboardings ist selbstverständlich auch eine einstündige Schulung, in der wir gemeinsam einen Flow mit einer Erfassungsmaske erstellen. Im Done-for-You-Pilotprozess schulen wir zusätzlich in einem zweiten Schulungstermin mit Ihrem Zielprozess und gehen individuell auf Ihre Fragen ein.
Wer baut neue Flows später, wir oder Sie?
ProcessFlow ist von Anfang an mit dem Fokus entwickelt worden, dass Sie als Anwender die Flows und Masken intuitiv selbst erstellen und pflegen können. Im Done-for-You-Pilot übernehmen wir die Einrichtung und den Bau des ersten Prozesses. Anschließend können Ihre eigenen Mitarbeiter selbstständig mit dem visuellen Editor weiterarbeiten. Sollten doch einmal Fragen aufkommen, helfen wir natürlich gerne weiter.
Was passiert, wenn sich ein angebundenes System oder eine Schnittstelle ändert?
Sie passen den betroffenen Flow im visuellen Editor selbst an, ohne Code und ohne uns. Felder, Mappings oder ein zusätzlicher REST-Aufruf sind in Minuten umgesteckt. Bei tiefergehenden Änderungen (z. B. neuer Schnittstellen-Typ) unterstützen wir, der Großteil bleibt aber in Ihrer Hand.
Integration & Vergleich
Müssen wir unser ERP / MES ablösen?
Nein. ProcessFlow ist explizit als Integrations-Lösung konzipiert. Wir docken über REST, OPC UA, MQTT, SQL oder SAP-Schnittstellen an Ihre bestehenden Systeme an, statt sie zu ersetzen.
Wir haben schon eine MDE-Lösung, warum sollten wir wechseln?
Müssen Sie nicht. ProcessFlow wird häufig als Ergänzung eingesetzt, z. B. dort, wo Ihre vorhandene MDE keine flexible Maskengestaltung, keine komplexen Flows oder keinen mehrstufigen Offline-Puffer bietet. Wir analysieren im Vorgespräch ehrlich, ob ein Wechsel oder eine Ergänzung Sinn ergibt.
Was unterscheidet Sie von SAP Fiori, Microsoft Power Apps oder Mendix?
Diese Plattformen sind generische Low-Code-Builder. ProcessFlow ist auf einen einzigen Anwendungsfall fokussiert: industrielle Datenerfassung mit Scannern, robust offline-fähig, mit Hardware-Trigger-Konfiguration. Das spart Setup-Aufwand und liefert Out-of-the-Box-Funktionen, die Sie dort selbst entwickeln müssten.
Welche Industrie-Scanner werden unterstützt?
Industrie-Scanner gängiger Hersteller (z. B. Zebra, Honeywell), die unter Android oder Windows laufen, sowie Standard-Smartphones und Tablets unter Android, Windows oder iOS. Trigger und Hardware-Features lassen sich pro Gerät konfigurieren.
Betrieb, Hosting & Sicherheit
Was passiert, wenn das Gerät die Verbindung verliert?
Erfasste Daten werden lokal auf dem Gerät gepuffert. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, synchronisiert ProcessFlow automatisch, ohne Datenverlust und ohne doppelte Buchungen.
SaaS oder On-Premise, was passt zu uns?
Beides ist möglich, Sie entscheiden nach IT-Strategie und Compliance-Anforderungen.
SaaS (Cloud): Hosting und Betreuung vollständig durch uns in deutschen Rechenzentren, Updates inklusive, schneller Start, optimal für Cloud-ERP-Anbindungen oder API-basierte Integrationen.
On-Premise: Strikte Trennung vom Internet, Anbindung interner Systeme, Bereitstellung als Docker-Setup oder Dienst auf Linux/Windows, volle Datensouveränität auf Ihrer eigenen Infrastruktur.
Wo werden unsere Daten gespeichert?
In der SaaS-Variante in deutschen Rechenzentren mit DSGVO-konformer Auftragsverarbeitung. Bei On-Premise auf Ihrer eigenen Infrastruktur, Sie behalten die volle Datensouveränität.
Vertrag, Exit
Was passiert mit unseren Daten, wenn wir wechseln oder kündigen?
Sie bekommen sämtliche Daten in offenen Formaten (CSV/JSON) exportiert, inklusive der Flow-Definitionen. Es gibt keine Migrationskosten, kein Vendor-Lock-in. Die Lizenzen können jederzeit zum Monatsende gekündigt werden.
Eine Frage fehlt? Direkt nachfragen. Antwort in der Regel innerhalb eines Arbeitstages.